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O
carnaval morreu – viva o carnaval!
UDHH-Parade 2010 auf dem stamp-festival Altona am 05.09. !
In Rio de Janeiro
gab es in
den letzten Jahren einen “Bloco dos Gringos” einen Bloco
aus Sambistas von außerhalb
Brasiliens, mit dem Wahlspruch “Es gibt Gringos im Samba!” Dies zeigte,
dass der
Samba bereits an Orten außerhalb Brasiliens ein Zuhause gefunden hat;
dass der
Samba als Rhythmus, Tanz, Philosophie, Kultur – Volkstherapie und
Gemeinschafts-Vehikel – in Brasilien geboren aus afrikanischen,
indianischen und
europäischen Wurzeln, universell ist.
In Hamburg ist
letztes Jahr
der „Karneval der Kulturen“ gestorben, jenes Fest, auf welchem die
Sambaschule
Unidos de Hamburgo seit dem Jahr 2004 ihre große Parade abhielt. Dieser
Karneval
starb an mangelnder Unterstützung durch die Stadt, Geld, und der
Ignoranz der
örtlichen Medien.
Doch der Samba
wohnt bereits
in europäischen Herzen, und deshalb wird Unidos de Hamburgo nicht
zusammen mit
dem Karneval der Kulturen aufgeben. Wir werden „unsere Therapie“ nicht
abbrechen
und werden unsere Parade trotz der desolaten Kultursituation Hamburgs abhalten und
der Stadt zeigen, welche Energie der Samba auch den Gringos geben kann!
Denn es
gibt nicht nur Gringos im Samba, viel wichtiger ist es, dass es Samba im
Gringo
gibt: Der Karneval ist tot – es lebe der Karneval!
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