war das Motto der diesjährigen Präsentation von Unidos
de Hamburgo bei der Spaßparade der Altonale 2008, die Unidos dieses Jahr mit
der Startnummer 1 anführte. In vielfältigen Bildern hat die Sambaschule dieses
Thema auf die Straßen Altonals gebracht: Mit bezaubernden Baiana-Feen, einer
Bateria aus Pippi Langstrumpfs, einerKinderwagen-Ala größtenteils bestehend aus „eigener Produktion“,
riesigen Zuckerstangen und einem fahrenden Hamburger Tor, gebaut aus
überdimensionalen bunten Bauklötzen.
Unter den
über 50 abwechslungsreichen Gruppen, die sich bei der Spaßparade präsentierten,
sind Unidos de Hamburgo durch ihre Größe und Vielfalt, ihrenGroove und ihre positive Ausstrahlung
besonders aufgefallen und haben rundum für gute Laune gesorgt. Dem konnte auch
der zwischenzeitlich einsetzende Regen keinen Abbruch tun.
Die Bateria
unter Leitung von Mestre Maccarao war in diesem Jahr vergleichsweise klein aber
fein. Sie wurde von nur wenigen Gästen aus ganz Deutschland unterstützt
und konnte so unter Beweis stellen, dass auch aus eigener Kraft ein
energievoller und sauberer Groove geschaffen werden kann. Musikalisch stand
neben verschiedenen Sambas aus Rio de Janeironatürlich der eigens für die Schule geschriebene Samba zum Thema Kinder
„Deixar Rolar“ - erstmals deutschlandweit zweisprachig auf deutsch und
portugiesisch! - auf dem Programm.
Auch rund
um die Spaßparade hat sich Unidos de Hamburgo auf der Altonale präsentiert, als
Teilnehmer beim Bandbattle und als Opener für die Sambavision, ein
großes musikalisches Feuerwerk der afro-brasilianischen Musik am Samstagabend
im Hundertwasser-Haus.
Unvergessen
wird der Auftritt zum Abschluss der Altonale bleiben, bei dem die Sambaschule
in brasilianischer Tradition den kürzlich verstorbenen großen brasilianischen
Musiker Jamelão mit 10 Trommelschlägen und anschließendem Tanz und Musik
verabschiedet hat.
Auch ohne
Platzierung beim Wettbewerb der Spaßparade war es ein fröhliches, buntes,
großes Fest voller Samba und Unidos de Hamburgo möchte allen Teilnehmern,
Helfern, Freunden und Organisatoren
danken, die dies ermöglicht haben.