• German informal - Du
  • Portugu?s do Brasil
  • English
  • Fran?ais
Home
Unidos de Hamburgo auf dem Hafengeburtstag
Mais uma vez...
... den Hafengeburtstag gerockt!

Für Trommler ist der Hafengeburtstag immer ein schönes, aber auch haariges Pflaster. Die Aufsichtsbehörde, die örtlichen Ordnungskräfte und manchmal auch die Polizei lassen nicht mit sich spaßen, und in der Vergangenheit bekam man immer den Eindruck, daß nicht gewünscht ist, was nicht geplant ist. Trotzdem gibt es jedes Jahr viele Trommelgruppen, die nicht ihre Nische z.B. in Övelgönne gefunden haben, sondern einfach so auf die Straße gehen, weil man sich ganz besonders hier einmal fühlen kann wie ein Rockstar. Die Leute lieben es! Ordnungskräfte verfluchen es, und die Budenbetreiber kann man klar in zwei Lager teilen...
Dieses Jahr sind wir ein Stück weitergekommen: Wir waren offiziell! :)

hafen07_buehne.jpgIn Zusammenarbeit mit der Firma Taucher Knoth und unseren Freunden von der Finkwarder Speeldeel organisierten die Unidos de Hamburgo eine Elbfahrt mit Samba, Hamburger Liedern und viel Tanz auf dem Schwimmkran TK 10 "WAL". Ein riesen Ding schweren Stahls, eine Arbeitsplattform für das "ganz Grobe", das war der erste Eindruck.

Die Crew von Taucher Knoth legte sich dermaßen ins Zeug, daß dieser schwimmende Koloss für einen Tag trotz unseres lieben Hamburger Wetters eine gemütliche und bestversorgte Homebase wurde. In Zusammenarbeit mit den Firmen Totec und Blue Noise, sowie landseitig ABT und der Hafengeburtstags-Technikzentrale über Brücke 3, wurde das Signal vom Schwimmkran per Funk auf die Lautsprecheranlage an den Landungsbrücken übertragen. Ein voller Erfolg für alle Beteiligten (inklusive des an Bord befindlichen NDR-Filmteams). Um kurz nach 16 Uhr machte unser "Dampfer" wieder im Freihafen unter der Köhlbrandbrücke fest. Es wurde schnell abgebaut, denn zwischenzeitlich hatte der Sender Phoenix angerufen, ob wir für eine Live-Schaltung gegen 19 Uhr bereitstehen könnte?... "Na logisch!".hafen07_taucher.jpg

 

So hatten wir denn noch eine kleine Performance auf dem Steg zu Landungsbrücke Nr.3, eigentlich totale "No-go zone" für unangemeldete Sambagruppen. Aber siehe da: kaum ist eine Kamera im Spiel, halten sich auch die Ordnungskräfte zurück: 15 Minuten konnten wir dort dengeln, dann war die Kamera wieder weg;
Dafür kam dann direkt ein Herr in dunkler Jacke mit Ausweis und wollte uns bei nochmaligem spielen die Instrumente wegnehmen. Na gut, wir hatten schon gut Spaß, wir sind jung und können warten.So setzten wir dann erstmal unser Gesammeltes in Astra um und konnten später noch unter dem Schutz einiger mutiger Budenbetreiber Lautstärke direkt in Caipirinha und Saft umwandeln.
Für unsere Dengelgäste aus ganz Deutschland und alle anderen Beteiligten eine runde Sache, ein Samba-Erlebnis auf der Welt größtem Hafenfest! DANKE, HAMBURG! Es ist jedes Jahr wieder schön!

 
< Prev